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Fördergrenzen in Schotten - Kernstadt

 

Siedlungsgeschichte:

 

Die Stadt Schotten ist auf einer Niederlassung iroschottischer Mönche (778 n. Chr.) entstanden, die zum Kloster Honau bei Straßburg gehörte. Die Siedlung entwickelte sich herzförmig an der nordwestlichen Aue der Nidda und erhielt 1354/1356 Stadtrechte. In der Folge der Regierung von zwei Herrschaften entstanden links und rechts der Hauptdurchgangsstraße Schloss und Burg (Herren von Trimberg und Eppstein). Von 1821 bis 1938n war Schotten - mit einer Unterbrechung 1832-1852 - Kreisstadt und dadurch wichtigster zentraler Ort im Hohen Vogelsberg. Ab 1972 gehört Schotten zum Vogelsbergkreis.

 
 Luftbild von Schotten
 

Konzept:

 

Das Fördergebiet umfasst zum einen die denkmalgeschützten Zonen außerhalb der aktiven Kernbereiche: Teile der Gesamtanlage Altstadt, die komplette südwestliche Stadterweiterung an der ehemaligen Ausfallstraße in die Wetterau, die südliche Stadterweiterung nach Gedern aus den ersten Jahrzehnten nach 1900 und die straßenseitigen Bebauungen an der oberen Vogelsbergstraße bis zur Stadtverwaltung.

 

Des weiteren werden die Straßenerweiterungen des frühen 20. Jahrhunderts, die sich entsprechend der Höhenlinien kranzartig um den denkmalgeschützten Kern entwickelt haben, in das Fördergebiet mit aufgenommen. Dabei gibt es vor allem im steileren Hangbereich nördlich der Otto-Müller-Straße kleinteilige Bebauung mit dörflichem Charakter. Ähnlich auch der Bereich in der Nähe der Nidda an der Straße Am Bockzahl, die durch ihre Kleinteiligkeit auffällt.

 

Mit großartiger raumbildender Wirkung ausgestattet, werden die vorstädtischen Zonen einschließlich des alten Krankenhauses links und rechts der Karl-Weber-Straße hinzu genommen.

 

Folgende Siedlungsbereiche haben keinen direkten Anschluss an die Hauptzone, werden aber aus städtebaulichen Gründen dazu genommen:

 

1. Die denkmalgeschützte Adamsmühle mit dem einheitlich wirkenden Straßenzug Auf der Au - ca.- zehn gleichförmige Siedlungshäuser der direkten Nachkriegsphase - und der städtebaulich wichtige Einfahrtsbereich an der Vogelsbergstraße.

 

2. Die ehemalige Papiermühle mit neobarocker Villa an der Straße nach Rudingshain, sowie die einzelne Mühle am Rudingshainer Weg als Zeugnisse der früher industriellen Entwicklung. Neben der Werkstätten der Schottener sozialen Dienste hat sic im Anschlussbereich zur natürlichen Bachaue in den letzten Jahren der Vogelpark als naturnahes Freizeitgebiet etabliert und wird sehr gut von der regionalen Bevölkerung angenommen.

 

3. Das unter Denkmalschutz stehende Falltorhaus oder Killiansherberge als wichtiges Zeugnis und Landmarke der ehemaligen Grenze zum solms`schen Gebiet. Das außerhalb auf der Straße nach Laubach liegende Falltorhaus ist im Jahre 1986 als erster Moto-Treff in dem alten Forsthaus etabliert worden. Hintergrund ist die in der Nähe liegende Strecke des Schottenrings, der noch heute gern von Motorrädern befahren wird.

 

Ausnahmen:

 

1. Der vorhandene Bebauungsplan von 1970 enthält die gesamten vorstädtischen Häuser von 1920 - 1950 an der Karl-Weber-Straße.

 

2. Der große Bebauungsplan im Nordwesten von 1984 erstreckt sich auch auf die Eingangssituation an der Vogelsbergstraße im Bereich der Adamsmühle.

 

3. Im direkten Anschlussbereich zur Altstadt wurden in den 80-er Jahren zwei Bebauungspläne erstellt, die ältere Gebäude nachrichtlich mit aufgenommen haben, die aber nach dem städtebaulichen Gutachten zum Fördergebiet gehören sollen (Vogelsbergstraße und Am Bockzahl).

 

Fördergebietskarten - zum Vergrößern bitte auf die Karten klicken
 
  Übersichtskarte
 Fördergebiet Übersichtskarte Schotten
 
 Fördergebietskarte Schotten Teil 1
 
 Fördergebietskarte Schotten Teil 2
 
 Fördergebietskarte Schotten Teil 3
 
 Fördergebietskarte Schotten Teil 4
 
 Fördergebietskarte Schotten Teil 5
 
Fördergebietskarte Schotten Teil 6
 

 

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