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Fördergrenzen im Ortsteil Eschenrod

 

Siedlungsgeschichte:

 

Die ersten Ansiedlungen im Bereich Eschenrod fallen sicher in die erste Rodungsperiode im Jahre 500 n. Chr. Die sehr geschützte Lage am Eichelbach ließ ein ansehnliches Dorf entstehen, das sich auch den Hang hinauf zog (Lindenstraße).

 

Inmitten des Dorfes gruppieren sich neobarocke Kirche (1920), Gefallenendenkmal, Linden, Backhaus und Pfarrhaus mit dem Bachübergang zu einem malerischen Zentrum, ergänzt noch durch das Gasthaus in der Lindenstraße 2. Sind die meisten Gebäude im Altdorf bachparallel ausgerichtet, findet man an der aufsteigenden Lindenstraße einseitig auch giebelständige Hofanlagen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aber im Unterschied zu den weiter westlichen Dörfer liegen die Giebelbreiten hier bei 8,0 m.

 

Die ursprünglichen Funktionen der Hofanlagen und deren Raumstellungen aus dem 19. Jahrhundert sind noch voll erlebbar und stellen den essentiellen Kern des Denkmalensembles dar. Neben den traditionellen Fachwerkbauten besitzt das Dorfbild auch einige Backsteinbauten der vorletzten Jahrhundertwende, sowie großzügige Dreiseithofanlagen des ausgehenden 19. Jahrhundert. Von großer dörferbaulicher und raumbildender Bedeutung sind die landwirtschaftlichen Scheunen und Ställe, die direkt am Bachgraben stehen (Am Eichelbach). Ebenso bedeutsam sind die fünf Backhäuser, die in besonderer Weise die größeren Hofanlagen und Scheunen zum Bachgraben hin abstufen. Nirgendwo sonst in den Schötter Dörfern ist die Verzahnung des Bachlaufs mit der dörflichen Bebauung so stark wie in Eschenrod, was durch die teilweise historischen Stege und Brücken noch verstärkt wird. Bemerkenswert ist auch der unverbaute Ortsrand nach Südosten, dessen Scheunenkranz mit dahinter liegenden Obstwiesen ein besonders schützenswertes Gut darstellt. Die Neubaugebiete erweitern die vorhandenen Siedlungsspangen an der Lindenstraße und im Süden Auf der Platte.

 
Luftbild von Eschenrod
 

Konzept:

 

Das Fördergebiet wird über den gut erhaltenen Dorfkern hinaus im Nordwesten um unterschiedliche Hofanlagen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert erweitert. Ebenso gehört zum Fördergebiet die südwestlichen Bereiche „Auf der Platte“ und ganz im Nordosten die Brunnenstraße. Darüber hinaus werden die historischen Weiler und Mühlen des Weidmühlenwegs mit aufgenommen. Früher gab es in Eschenrod sechs Mühlen, von denen eine (Kaisermühle) noch voll betriebsfähig ist.

 

Ausnahmen:

 

1. Im Westen überlappt der Bebauungsplan von 1998 mehrere ältere Gebäude des Fördergebiets (Lindenstraße).

 

2. Im Bereich des Bebauungsplans Weidmühlenweg von 1971 gibt es historische Höfe vom Anfang des 20. Jahrhunderts, die zum Fördergebiet gehören.

 

3. Die Weidmühle ist der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex am Ende der linienförmigen Siedlung Weidmühlenweg. Sie besitzt als eine der wenigen Mühlen im ganzen Umkreis noch ein funktionierendes Innenleben und wird einige Male im Jahr zur touristischen Attraktion, besonders für die Bevölkerung der am Eichelbach liegenden Dörfer Eschenrod, Wingershausen und Eichelsachsen.

 
Fördergebietskarten - zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken
Ortslage
Fördergebietskarte Eschenrod Ortslage
 
Weidmühlenweg
Fördergebietskarte Eschenrod Weidmühlenweg

 

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