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Fördergrenzen im Ortsteil Eichelsachsen

 

Siedlungsgeschichte:

 

Eichelsachsen ist als langgestrecktes Dorf entlang des Eckhardsbaches entstanden und die Dorflandschaft verdichtet sich im Bereich der Einmündung in den Eichelbach mit Kirche (1722) und Kreuzung der Hauptverkehrswege. Die Siedlungsgeschichte ist – auch wenn nun der Eckhardsbach überwiegend verrohrt ist – sehr gut ablesbar, sodass die Fördergrenzen über den Ensemblebereich hinaus bis an die Dorfgrenze ausgeweitet werden können. Das Neubaugebiet hat sich entlang des Eichelbaches entwickelt und ist eindeutig ablesbar.

 

Das Ortsbild von Eichelsachsen bildet beispielhaft den Übergang der Hauslandschaften vom Hohen Vogelsberg (Einhäuser) zu den Zwei- und Dreiseiten-Höfen der Wetterau ab. Während die Häuser im Unterdorf um die Kirche unregelmäßig gestaffelt sind, reihen sich im Oberdorf in regelmäßiger Anordnung die giebelständigen Fachwerkhausfassaden in der (Breite von 7,5-8,5 m) entlang der breit wirkenden Ausfallstraße: das Straßenprofil entstand, als in den 60er Jahren der Eckardsbach verrohrt wurde. Im Unterschied zu den reinen Wetteraudörfern haben sich in Eichelsachsen keine Hofabschlüsse ausgebildet.

 

Zwischen Unter-und Oberdorf entstand in den letzten Jahren ein schön gestalteter Dorfmittelpunkt mit alter Bürgermeisterei, Gemeindebrunnen, Backhaus, Dorflinde, Infotafel, künstlichem Bachlauf und dem „U“, einem Treffpunkt für die Jugend unter freiem Himmel.

 
Luftbild von Eichelsachsen
 

Konzept:

 

Der äußerst klar ablesbare Dorfkörper wird zum gesamten Fördergebiet, das sich von Dorfeingang zu Dorfeingang zieht. Für die weitere Entwicklung ist es wichtig, dass die Gärten und Freibereich hinter den Höfen unbebaut bleiben. Dadurch schafft man ideale Voraussetzungen um landwirtschaftliche Nebengebäude in der zweiten Reihe zu Wohnhäusern umzubauen.

 

Ausnahmen:

 

1. Der Bebauungsplan von 1984 grenzt direkt an das Fördergebiet im Nordosten und enthält einige Altbauten, die zum Fördergebiet hinzugenommen werden.

 

2. Zwischen Eichelbach und Mühlgraben werden einige Grundstücke hinzugenommen, die für eine Verdichtung des Dorfes geeignet sind.

 

3. Der außerhalb von Eichelsachen in der Nähe der Straße nach Glashütten gelegene Landgasthof Ziegelhütte wird auf Grund seiner geschichtlichen und touristischen Bedeutung mit ins Fördergebiet aufgenommen. Er liegt an einem Wanderweg und bietet gerade für die einheimische Bevölkerung Räume für Hochzeiten, Konfirmationen, Familienfeiern, Betriebsfeste und Weihnachtsfeiern.

 

4. Das oberhalb des Dorfes liegende Jagdschloss Zwiefalten wurde unter Landgraf Ernst Ludwig 1722-23 errichtet und ist ein ländlicher Barockbau, der aufgrund seiner baukünstlerischen und hessengeschichtlichen Bedeutung ins Fördergebiet mit aufgenommen wird. Heute hat sich hier ein privates Pferdegestüt angesiedelt, dem auch Ferienwohnungen in verschiedenen Größen angegliedert sind.

 
Fördergebietskarten - zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken
Ortslage
Fördergebietskarte Eichelsachsen Ortslage
 
Außerhalb
Fördergebietskarte Eichelsachsen Außerhalb

 

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