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Fördergrenzen im Ortsteil Burkhards

Siedlungsgeschichte:

 

Die reichhaltige Geschichte von Burkhards ist über 1000 Jahre alt und durch die bevorzugte Lage an der Nidderstraße konnte sich das Dorf gut entwickeln. Die 1311 erhaltene Gerichtsbarkeit erstreckte sich auf eine ganze Reihe von Dörfern in der Umgebung. Die erlangte Bedeutung von Burkhards hatte aber auch andererseits die vollkommene Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg zur Folge und weitere Ausblutungen infolge der Auswanderungswelle: 1893 hatte das Dorf nur noch 96 Häuser.

 

Das Dorfbild von Burkhards ist in seiner Erscheinung und Ausdehnung eindeutig an den Bachlauf der Nidder gekoppelt. Zwischen der Hauptdurchgangsstraße und dem Bach zieht sich eine schlangenartige Bebauung von ca. 400 m Länge und 20-50 m Breite. Um die Kirche herum hat sich der Ort mit mehreren Querstraßen die Hänge hinauf ausgeweitet.

 

Wie in Eschenrod findet man neben den traditionellen Fachwerkbauten auch einige Backsteinbauten der vorletzten Jahrhundertwende, großzügige Dreiseithofanlagen des ausgehenden 19. Jahrhundert und stark erweiterte landwirtschaftliche Höfe aus der Nachkriegszeit. Dadurch ist in Burkhards die Geschichte der Landwirtschaft der letzten 200 Jahre besonders gut ablesbar. Auffallend in der vorwiegend aus traufständigen Hofanlagen bestehenden Hauptstraße Niddergrund sind die in zweiter Reihe angesiedelten Höfe an der Hangseite der Straße, die nur über schmale Zufahrten zu erreichen sind. Die Ortsränder des 500 Einwohner zählenden Dorfes sind durchweg mit den ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden eingerahmt. Das gut integrierte Neubaugebiet erstreckt sich direkt anschließend an den Nidderbachlauf nach Südosten und wird im Nordosten von dem Ensemblebereich eingegrenzt.

 
 Luftbild von Burkhards
 

Konzept:

 

Das Fördergebiet entspricht in großen Teilen dem Ensemblebereich, wird aber im Osten durch die Dorferweiterungen des 19. und 20. Jahrhunderts vergrößert. Auch werden mehrere Hofanlagen, die beim Ensemble ausgespart sind mit hinzugenommen, da sie eine raumbildende Aufgabe für den Dorfkern haben.

 

Ausnahmen:

 

1. Der dreiecksförmige Bebauungsplan von 2003 enthält an drei Stellen Gebäude, die gleichzeitig im Ensembleschutzbereich liegen.

 

2. Am Dorfeingang von Kaulstoß kommend wird das Gebäude zwischen Nidder und Straße hinzugenommen, um an dieser Stelle eine geordnete und dorfangepasste Bauweise zu gewährleisten.

 

3. Das zwischen Burkhards und Kaulstoß liegende historische Anwesen der Dampfmolkerei wird wegen ihrer Orts- und Regionalgeschichtlichen Besonderheit mit aufgenommen. Neben der technischen Eigenart einer dampfbetriebenen Zentrifuge gelangte die Molkerei später (1971-1973) als Wohnort von verschiedenen Deutschrockgruppen zur regionalen Berühmtheit. Insbesondere die Gruppe „Birth Control“ aus Berlin hat den Nachbarort mit dem Lied „Kaulstoß“ auf der LP „Hoodo-Man“ verewigt. Vorher wohnten hier Mitglieder von „Jeronimo“ und nachher „Bullfrog“.

 

Fördergebietskarte - zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken
 
Ortslage
 
Fördergebietskarte Burkhards Ortslage
 
Außerhalb
 
Fördergebietskarte Burkhards Außerhalb

 

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