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 Neue Dorfentwicklung in Schotten                            

 


Neue Informationen zur Privatförderung:
Neuer Flyer 2015 Präsentation über die priv. Förderung von IKEK-Maßnahmen 

Alle Stadtteile der Großgemeinde Schotten wurden im Jahr 2012 als Förderschwerpunkt in das Hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Eine Ausnahme gilt lediglich für das Fördergebiet in der historischen Kernstadt, welches zum Stadtsanierungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ gehört.

 

Für Bürgerinnen und Bürger, die ein oder mehrere Häuser im Fördergebiet besitzen und diese sanieren oder erweitern wollen, bestehen Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorfentwicklung. Das Ziel des Programms ist die Erhaltung von orts- und regionaltypischer Bausubstanz.

 

Im privaten Bereich soll eine zukunftsweisende und attraktive Entwicklung der Lebensräume eingeleitet werden, die gleichzeitig das überlieferte Erbe beachtet und pflegt. Um die Vielfalt dörflicher Lebensformen, das bau- und kulturgeschichtliche Erbe sowie den individuellen Charakter der Schottener Dörfer zu erhalten, soll vor allem die Innenentwicklung gestärkt, die Energieeffizienz gesteigert und der Flächenverbrauch verringert werden.

  

Fördergebiete und ortstypische Bebauung

 

In dem als Grundlage der Förderung erstellten "städtebaulichen Fachbeitrag" wurde die Abgrenzung der örtlichen Fördergebiete sowie die Festlegung von Kriterien für eine ortstypische Bauweise vorgenommen. Das Fördergebiet orientiert sich im Wesentlichen an dem „alten Ortskern bis 1950“. Darüber hinaus gehende Bereiche, die in das Fördergebiet aufgenommen wurden, sind im Einzelnen als Ausnahmen begründet. Anhand dieser Kriterien wird über die Förderfähigkeit von geplanten Maßnahmen entschieden.

 
Welche Maßnahmen können gefördert werden?
 
 Planungsleistungen und Dienstleistungen
  • Soweit private Maßnahmen baurechtlich einer Genehmigung bedürfen, können auch Architektenleitungen (Leistungsphasen 1-6 der HOAI) gefördert werden, z. B. bei Umnutzungen von leer stehenden Gebäuden und An- oder Neubauten.

Am Gemeinwohl orientierte Investitionen ehrenamtlicher und bürgerschaftlicher Initiativen zur Sicherung der Daseinsvorsorge

  • Hol- und Bringdienste
  • Mobile Versorgungseinrichtungen
  • Senioren- und Nachbarschaftshilfen
  • Initiativen für sonstige soziale und kulturelle Einrichtungen, Tauschbörsen

Investitionen zur Umnutzung, Sanierung, Erweiterung, Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden auf der Grundlage der ortstypischen Bauweise und nach den Regeln des städtebaulichen Fachbeitrags

  • Umnutzung leerstehender, erhaltenswerter Gebäude oder Gebäudeteile

  • Erweiterungsbauten

  • Energieeffiziente Sanierung

  • Bauliche Investitionen von Kleinstunternehmen

  • Bauliche Investitionen der Kostengruppe 400 können nur in Verbindung mit Arbeiten in der Kostengruppe 300 der DIN 276 gefördert werden 

  • Städtebaulich vertretbarer Rückbau zur Verbesserung der Siedlungsstruktur und der Lebensqualität nur auf der Grundlage einer qualifizierten Fachplanung

  • Nach Abriss oder Entsiegelung können Folgeinvestitionen (Objektplanungen, Gestaltungsmaßnahmen, Bauvorhaben) auf den betroffenen Flächen zusätzlich als eigenständige Maßnahmen gefördert werden

Private Freiflächen
  • Private Freiflächen können nur dann gefördert werden, wenn sie das Erscheinungsbild des Ortskerns in charakteristischer Weise prägen oder zur kulturellen Identität des Ortskerns beitragen und von öffentlichem Interesse sind  

 
 Welche Zuschüsse können gewährt werden?
 
  • Zu den förderfähigen Kosten der Maßnahmen kann ein Zuschuss von 35% gewährt werden.
  • Der maximale Zuschuss beträgt 45.000,- EUR netto pro abgeschlossenem Gebäude. Bei zusammenhängenden Gebäuden muss eine Brandwand als Abschluss vorhanden sein.
  • Projekte der öffentlichen Daseinsvorsorge ehrenamtlicher und bürgerschaftlicher Initiativen können mit einem Zuschuss von 50 % der zuschussfähigen Ausgaben gefördert werden. Der Höchsbetrag ist auf 200.000,-- EUR festgesetzt.
  • Die Mindestkosten einer Maßnahme dürfen 10.000,- EUR netto nicht unterschreiten. Bei Dienstleistungen liegt die Bagatellgrenze bei 1.500,-- EUR netto.
  • Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt nach Abschluss der Maßnahme.
 

Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden!

 

Wichtig:

Mit der Ausführung einer Maßnahme darf erst begonnen werden, wenn der schriftliche Zuwendungsbescheid vorliegt. Andernfalls entfällt der Zuschuss. Als Maßnahmenbeginn gelten bereits die Auftragsvergabe und der Materialeinkauf.

Die letzten Anträge für das Dorfentwicklungsverfahren Schotten müssen am 30.09.2019 beim Amt für den ländlichen Raum in Lauterbach vollständig vorliegen. Danach bleiben noch 2 - 3 Jahre Zeit, die Maßnahmen durchzuführen.

 

Wie ist der Verfahrensweg?

 
  • Vor der Antragstellung auf Förderung wird ein kostenloses Beratungsgespräch mit dem beauftragten Planungsbüro Ort durchgeführt.
  • Das Planungsbüro erstellt ein Protokoll des Beratungsgespräches.
  • Auf dieser Grundlage sind vom Antragsteller detaillierte Angebote von Firmen einzuholen. Bei Einzelgewerken mit Kosten über 7 500,- EUR sind drei unabhängige Angebote einzuholen, wenn der Gesamtzuschuss der beantragten Maßnahme über 25.000,-- EUR liegt. Ansonsten reicht eine Kostenschätzung nach DIN 276 und ein Angebot pro Gewerk. 
  • Bei eingetragenen Kulturdenkmalen oder Objekten, die in einer denkmalgeschützten Gesamtanlage liegen, ist eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Das Antragsformular für diese Genehmigung erhalten Sie bei der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde oder im Planungsbüro.
  • Die Antragstellung auf Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung erfolgt nach vorheriger Terminabsprache mit der Abteilung Dorf- und Regionalentwicklung des Amtes für den ländlichen Raum und Daseinsvorsorge. Zur Antragstellung werden Angebote bzw. Kostenschätzungen und - soweit erforderlich - Bauantragsunterlagen und Baugenehmigungen sowie das Beratergespräch benötigt.

Sollten Sie an einer Beratung interessiert sein, wenden Sie sich bitte frühzeitig an einen Ihrer Ansprechpartner/innen. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich!

 

Herr Josef Michael Ruhl Architekturbüro Ruhl + Geissler

Hersfelder Strasse 46

36304 Alsfeld

Telefon: 06631 / 731 19

Email: ruhl-geissler@t-online.de

 

Frau Elke Högy Stadt Schotten

Vogelsbergstraße 184

63679 Schotten

Telefon: 06044/6640

Email: e.hoegy@schotten.de

 

Herr Jörg Stieler Landrat des Vogelsbergkreises

Amt für den ländlichen Raum und

Daseinsvorsorge

Adolf-Spieß-Straße 34

36341 Lauterbach

06641 / 977 35 23

Email: joerg.stieler@vogelsbergkreis.de

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kontakt
Stadtverwaltung Schotten
Vogelsbergstraße 184
63679 Schotten                  
 

Tel. 06044-66 0

Fax: 06044-66 69

E-Mail: info@schotten.de

 

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